Neues aus der Texterklasse an der Werbe Akademie

Hoher Bedarf an Nachwuchstextern

Seit einem Jahr bietet die Werbe Akademie in Kooperation mit dem Creativ Club Austria eine Texterausbildung an. Damit wird eine langjährige Lücke in Österreichs Bildungssystem geschlossen: Der Bedarf an Nachwuchstextern ist groß. Die Werbebranche kann es offensichtlich kaum erwarten bis die jungen Texter ihre Ausbildung abgeschlossen haben. So wurden zwei Teilnehmer schon nach dem ersten Jahr von Agenturen übernommen.

Die Kooperation mit dem CCA

Der CCA vergibt den wichtigsten Kreativpreis in Österreich – die CCA Venus. Für Barbara Posch ist daher „die Anerkennung der Ausbildung von Seiten des CCA ein Muss für die Werbe Akademie, wenn sie Ihrem Ruf als Kreativschmiede Österreichs gerecht werden will.“ Sie freut sich insbesondere über die gute Zusammenarbeit mit Gerda Schebesta und Karin Kammlander, die als Vertreterinnen des CCA Präsidiums den Lehrplan für die Texterklasse erstellt haben und renommierte Texter aus der Branche für eine Lehrtätigkeit begeistern konnten.

Stipendium für begabten Jungtexter

In diesem Semester darf sich Thomas Grisold über das mit € 1.000,- dotierte „Willendorf-Stipendium“ des CCA freuen. Er hat die Dozenten mit seinen textlichen Leistungen und Talent überzeugen können. „Ideen müssen gefallen. Und ankommen. Zumindest bei der Zielgruppe, sonst nützt die Werbung niemandem. Das Stipendium zeigt mir, dass meine Ideen bei der wohl kritischsten Zielgruppe ankommen: den erfahrenen Textern, die uns unterrichten. Und das ist nicht nur eine große Freude sondern auch die Motivation, meinen Weg weiter zu gehen", freut sich Thomas Grisold.

Eduard Böhler: „Werbebranche nicht sich selbst überlassen“

"Die Werbebranche ist in einem ganz wesentlichen Ausbildungsinhalt weitgehend sich selbst überlassen: Wie man Ideen systematisch erarbeitet und in sprachliche Form gießt, lernten junge Menschen bisher nur on the job. Wir haben erfahrene CCA Mitglieder dafür gewinnen können, ihr Wissen in der Texterklasse weiterzugeben“, so Eduard Böhler, CCA-Präsident.