2016-06-30

Jeder hat mal Hilfe gebraucht

Ein besonders beliebtes Ausbildungsformat der Werbe Akademie ist ja die Arbeit an Realprojekten. Die Grafikdesign-Studierenden des 2. Jahrgangs hatten dieses Semester die Möglichkeit eine Kampagnenidee für die Hilfsorganisation Menschen für Menschen zu kreieren. Unterstützt und gecoacht wurden sie dabei von ihren Dozenten Phil Hewson und Patrik Partl.


Frances Stusche und Thomas Krügl haben mit ihrer Idee »Jeder hat mal Hilfe gebraucht« ins Schwarze getroffen und das Grundprinzip der Arbeit von Menschen für Menschen auf den Punkt gebracht. Rupert Weber, geschäftsführender Vorstand von Menschen für Menschen in Österreich, ist begeistert von der Überlegung der Studierenden: »Unsere Arbeit in Äthiopien ist sehr komplex, deshalb ist es umso erfrischender zu sehen, wie einfach die Kampagne funktioniert. Unsere äthiopischen Kollegen arbeiten eng mit der Bevölkerung zusammen. Gemeinsam werden in den Projektregionen, die im Schnitt halb so groß sind wie Vorarlberg, Maßnahmen aus den verschiedensten Bereichen umgesetzt. Ziel ist es, die Menschen unabhängig von fremder Hilfe zu machen.«


Barbara Posch, Direktorin der Werbe Akademie, freut sich über ein weiteres gelungenes Realprojekt: »Eine komplexe Arbeit wie jene von Menschen für Menschen einfach, verständlich und auch emotional widerzuspiegeln, das ist die große Herausforderung für Kreative. Das Projekt gab den Studierenden die Gelegenheit, sich vom Pitch bis zur Umsetzung mit einer pro-bono Kampagne für eine Hilfsorganisation auseinanderzusetzen. Heikle Themen wie Entwicklungshilfe setzen ein gewisses ethisches Taktgefühl voraus. Hier die richtige Balance zu finden ist nicht einfach. Die Zusammenarbeit war eine wertvolle praktische Erfahrung für unsere Studierenden.«


Wer die Kampagne sehen (oder auch hören will), sollte Augen (und Ohren) offenhalten.


Wenn jemand - egal ob Zeitung, Magazin, Hörfunk- oder TV-Station - Menschen für Menschen bei der Umsetzung der Kampagne »Jeder hat mal Hilfe gebraucht« unterstützen möchte, wendet er/sie sich bitte direkt an Menschen für Menschen


Foto © PARTLHEWSON