2017-11-06

Vor den Vorhang …

Heute wollen wir euch unseren Marketing Rookie 2017 Julia Kemetner (Bildmitte) näher vorstellen. Wir haben sie also zum Interview gebeten und interessante Antworten bekommen.


Stellen Sie sich doch bitte kurz vor.
Mein Name ist Julia Kemetner, ich bin 30 Jahre alt, lebe und arbeite in Wien.


Sie sind eine unserer Marketing Rookies 2017. Haben Sie damit gerechnet?
Da ich diesen Lehrgang mit großem Enthusiasmus und Motivation besucht habe, freue ich mich umso mehr über diesen Titel. Natürlich hätte ich ihn aber einigen meiner Kurskolleginnen und -kollegen ebenso sehr gewünscht und vor allem zugetraut.


Worüber haben Sie Ihre Projektarbeit geschrieben?
Die Diplomarbeit, bei der es sich um einen Marketingplan für ein Unternehmen freier Wahl handelt,  habe ich für das im Kamptal gelegene Bio-Weingut meiner Familie verfasst. Die Herausforderung bei diesem Thema war, dass allein am österreichischen Weinmarkt mit über 6.000 flaschenfüllenden Betrieben ein sehr starker Mitbewerb vorherrscht. Den Fokus meiner Arbeit habe ich klar auf die zeitgemäße Kommunikation von biologischem Anbau und nachhaltigem Wirtschaften gelegt, ohne dabei den Genuss von Wein außer Acht zu lassen.


Haben Sie bestimmte Erwartungen an den Titel? Und wenn ja, welche?
Ich freue mich in erster Linie, dass mein Engagement und meine Motivation mit dem Titel ausgezeichnet wurden und ich denke schon, dass die Auszeichnung eine gute Referenz im Lebenslauf ist.  Besonders gespannt bin ich auf die MCÖ-Abende und Workshops, ich hoffe hier viel mitnehmen zu können. Diese sehe ich auch als Fortsetzung der Kursabende der Werbe Akademie.


Was machen Sie beruflich und warum haben Sie sich für eine Weiterbildung im Bereich Marketing interessiert?
In den letzten Jahren habe ich mir ein umfassendes Praxiswissen in den Bereichen Marketing und Eventmanagement in der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft angeeignet. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium hat mir hier noch ein fundiertes theoretisches Know-how gefehlt bzw. wurde durch den Lehrgang durch aktuelle Bereiche wie z. B. Online Marketing vertieft. Seit September bin ich nun für die Marketingagenden des Leopold Museums zuständig, was mich als Kunsthistorikerin natürlich besonders freut.


Warum haben Sie sich dann genau für diesen Kurs entschieden?
Für mich stand fest einen Kurs auf der Werbe Akademie zu absolvieren, da die Diplomlehrgänge inhaltlich äußerst interessant, gut strukturiert und vor allem in einem überschaubaren Zeitrahmen angeboten wurden. Nach der Teilnahme an den Infoabenden habe ich mich schlussendlich für »Marketing Management« entschieden, da die Präsentation des Lehrgangs meinen Erwartungen am Ehesten entsprochen hat.


 Was hat Ihnen gut gefallen? Was war weniger gut?
Der Lehrgang war insofern gut gegliedert, da er sich aus bestimmten Teilmodulen zusammengesetzt hat, zu denen es jeweils Abschlussprüfungen gab. Jeder Abend war eine ins sich geschlossene Einheit, die Dozentinnen und Dozenten kamen aus unterschiedlichen, namhaften Unternehmen sowie aus ganz verschiedenen Branchen. Und was auch erwähnenswert ist, dass aus diesem Lehrgang ein sehr gutes Netzwerk entsteht: Der Austausch mit den Kurskolleginnen und -kollegen, den es bis jetzt noch gibt, ist sehr bereichernd für mich.


Können Sie Ihr neues Wissen jetzt aktiv im Job einbringen/anwenden?
Ja, definitiv! Vor allem die Entwicklungen zukunftsweisender Innovationen sowie Trends in den Bereichen Online Marketing bzw. Omni Channel Marketing waren besonders wertvoll.


Vielen Dank für das Gespräch!


Foto: Lehrgangsleiter Mag. Harald Rametsteiner, Marketing Rookie Mag. Gudrun Wenninger-Weinzierl, Marketing Rookie Mag. Julia Kemetner,  MCÖ-Präsident Mag. Georg Wiedenhofer und Werbe Akademie Mitarbeiterin Carola Steurer © Michael Jeuter